Die gute „alte“ Visitenkarte gehört auch in digitalen Zeiten immer noch zur Werbe-Grundausstattung eines jeden Selbständigen. Denn Kontaktdaten lassen sich kaum besser und attraktiver als auf diesem kleinen Kärtchen unter Geschäftspartnern und Kunden austauschen.

Doch was sollte auf der Visitenkarte stehen? Eine feste Regel gibt es nicht, von minimalen Angaben bis Zusatzinformationen ist alles möglich.

Diese Infos sollten auf die Visitenkarte

Auch wenn keine gestalterischen Vorgaben für Visitenkarten existieren, sollte man im Vorfeld überlegen, welchen Zweck die Visitenkarten erfüllen soll. In den meisten Fällen sollte darüber der Kontakt zu einem Kunden hergestellt oder aufrechterhalten werden.

Aus diesem Grund gehören vor allem die folgenden Angaben auf die Visitenkarte:

  • Firmenname und Name des Inhabers/Geschäftsführers
  • Kurze Nennung der Tätigkeit
  • Anschrift der Firma
  • Mindestens eine Kontaktmöglichkeit (Telefon, Mobilnummer, E-Mail, Website)

Neben den Mindestangaben lassen sich noch deutlich mehr Geschäftsinformationen auf die Visitenkarte „packen“.

Social Media und Businessprofile

So würde auch ein Slogan – falls vorhanden – gut unter den Firmennamen passen, ebenso das Logo des Unternehmens. Ebenfalls gerne werden Position, Abschluss und Berufsbezeichnung auf die kleine Karte gedruckt.

Da viele Selbständige heutzutage Businessprofile auf verschiedenen Plattformen anlegen und auch in den sozialen Medien aktiv sind, ist es nicht abwegig, diese Profile mit auf die Visitenkarte zu nehmen, wie z. B.

  • Facebook-Fanpage
  • LinkedIn-Profil
  • Xing-Profil
  • Blog-URL
  • Twitter-Account
  • Instagram-Account
  • YouTube-Channel

Generell hängt es von der Zielgruppe ab, welche zusätzlichen Informationen auf der Visitenkarte stehen. Bewegt sich diese häufig in den sozialen Medien, kennt sie sich gut mit den neuen Technologien aus? Dann ist es sinnvoll, solche Verlinkungen auf die Visitenkarte aufdrucken zu lassen.

Sogar ein Foto von sich selbst und ein kurzer Text können eine Visitenkarte zieren – ungewöhnlich, aber einprägsam.

QR-Codes

Die kleinen pixeligen Grafiken machen sich auf Visitenkarten besonders gut, denn darüber können Kunden oder Geschäftspartner die digitalen Kontaktdaten in ihr Smartphone-Adressbuch einscannen und abspeichern.

Auf eine QR-Verlinkung zur Website würde ich eher verzichten, ein aufgedruckter Link zur Geschäftswebsite ist vorzuziehen.

Vorder- und Rückseite

Der Platz auf einer Visitenkarte sollte vollständig ausgenutzt, also nicht nur eine Seite bedruckt werden, sondern zwei.

Früher hieß es, eine Seite soll frei bleiben, damit der Visitenkartenempfänger sich dort ein paar Notizen aufschreiben kann, doch diese Ansicht ist mittlerweile veraltet.

Der Gestaltungsspielraum wird deutlich größer, wenn beide Seiten der Visitenkarten bedruckt werden.

Oben auf dem Foto ist unsere Visitenkarte zu sehen. Wir haben auf einer Seite unser Logo und eine Grafik, ein Anschnitt eines Heißluftballons, auf der zweiten Seite die klassischen Kontaktdaten und erneut ein Heißluftballon, diesmal fast vollständig abgebildet.